January 20, 2011

Meldeverfahren und Datenaustausch

Ab dem 1. Januar 2011 ist der Datenaustausch und das Meldeverfahren auf elektronischem Wege in vielen Fällen verpflichtend. So hat es der Gesetzgeber festgelegt.
Nur noch elektronisch möglich sind ab dem 1. Januar 2011

  • der Datenaustausch zwischen Zahlstelle und Krankenkasse über Versorgungsbezüge, zum Beispiel Betriebsrenten und Pensionen. Das gilt zum Beispiel für Meldungen der Zahlstelle über den Beginn, die Höhe, eine Veränderung und das Ende der Zahlung von Versorgungsbezügen.
  • Anträge auf Erstattungen für Entgeltfortzahlungen nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz (AAG).

Datenaustausch bei Entgeltersatzleistungen

Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass auch die Entgeltbescheinigungen bei Entgeltersatzleistungen künftig elektronisch übermittelt werden sollen. Das gilt ebenfalls für Anfragen zu Vorerkrankungen. Es gibt aber eine Übergangsfrist: Bis zum 30. Juni 2011 nehmen die Krankenkassen die Entgeltbescheinigungen und Anfragen auch noch in Papierform entgegen.

Die Daten für die Entgeltbescheinigung bei Entgeltersatzleistungen sollten Sie fünf Arbeitstage vor dem 42. Tag der Arbeitsunfähigkeit übermitteln. Beachten Sie dabei anzurechnende Vorerkrankungen auf die 42-Tage-Frist.

Hinweis: Nutzen Sie sv.net, können Sie die Entgeltbescheinigungen nur mit sv.net online maschinell übermitteln. Mit der Version sv.net classic ist dies nicht möglich.

Meldeverfahren in der gesetzlichen Unfallversicherung

Den jährlichen Lohnnachweis müssen Sie noch bis Ende 2013 sowohl in elektronischer Form im Rahmen der Datenerfassungs- und -übermittlungsverordnung (DEÜV) als auch in schriftlicher Form im Lohnsummennachweis abgeben. Ursprünglich sollte die Papierform ab 2012 entfallen. Dieser Termin wurde verschoben.


Quelle: TK Firmenkundenportal

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